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  1. Ich bin zertifizierter Coach nach den Richtlinien des Qualitätsring Coaching und Beratung e.V. (QRC). Zusätzlich bin ich Mitglied im Berufsverband für Philosophische Praxis. In Bezug auf meine Coaching-Methoden arbeite ich systemisch.
  2. Geboren 1974 in Düsseldorf. Biologie-Studium und Abschluss mit einer biophysikalischen Arbeit über die molekulare Struktur von Viroiden (Diplom 2001). Philosophie-Studium mit Schwerpunkt Theoretische Philosophie, speziell Erkenntnistheorie, Metaphysik und Wissenschaftstheorie. Abschluss mit einer vergleichenden Arbeit über Thomas Hobbes und Baruch Spinoza (Magister 2004).
  3. Umzug nach Berlin 2007 und Tätigkeit im Bereich Unternehmenskommunikation. Weitere Auseinandersetzung mit den Themen Realität, Wahrheit und den sich daraus ergebenden Fragen.
  4. Insgesamt über zehn Jahre Selbsterfahrung in verschiedenen Einzel- und Gruppensettings mit klassischen Gesprächs- als auch körperzentrierten Methoden. Ausbildung zum Coach mit Schwerpunkt systemisches Coaching.
  5. Eine wichtige Grundlage für das Methoden-Repertoire der abendländischen Philosophie als auch für das systemische Coaching ist der dialogische Ansatz, der in seiner ursprünglichen Form Sokrates zugeschrieben wird. Wir kennen ihn vor allem durch die Schriften seines Schülers Platon.1 Zum Methoden-Repertoire gehört aber vor allem auch die genaue Betrachtung der Begriffe, mit denen wir agieren und mit denen wir versuchen, Sinn zu stiften und die Welt abzubilden. Dabei geht es auch darum, Verantwortung für das eigene Denken zu übernehmen.
  6. Der philosophische Dialog ist herrschaftsfrei, so dass das bessere Argument die Führung übernimmt. Wir stellen in unserem Gespräch Argumente zur Diskussion und folgen der Sinnhaftigkeit einerseits und Ihrem emotionalen Erleben andererseits. Niemand soll sich hinter Autoritäten verstecken, weil er oder sie komplizierte Sätze zitieren kann.

Angel in Bewegung auf dem Pilatusberg.

1 Bei genauerer Betrachtung setzt Sokrates die Methode selbst nicht so um, wie wir sie heute verstehen, da er sich häufig einfach nur zustimmen lässt. Die Sokratische Methode geht nach heutigem Verständnis den entscheidenden Schritt weiter und lässt ein tatsächliches Gespräch und einen wahren Austausch von Ansichten zu, um durch wohlwollende aber hartnäckige und ehrliche Fragen zu einer Erkenntnis zu kommen.