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  1. Ich folge weitgehend dem Format der Philosophischen Praxis, wie sie 1981 in ihrer ersten Form im deutschsprachigen Raum ins Leben gerufen wurde.
  2. Grundlage ist das Methoden-Repertoire der abendländischen Philosophie seit der Antike, das diese für Klärung und Erkenntnisgewinn eingesetzt hat. Dazu gehört der dialogische Ansatz, der in seiner ursprünglichen Form Sokrates zugeschrieben wird. Wir kennen ihn vor allem durch die Schriften seines Schülers Platon.1 Zum Methoden-Repertoire gehört aber vor allem auch die genaue Betrachtung der Begriffe, mit denen wir agieren und mit denen wir versuchen, Sinn zu stiften und die Welt abzubilden. Oder kreieren wir die Welt durch diese Begriffe vielleicht sogar selbst? Eine zentrale Frage. An der Begriffsarbeit kommen wir in keinem Fall vorbei. Dabei geht es auch darum, Verantwortung für das eigene Denken zu übernehmen.
  3. Die persönliche Sinnsuche, der Wunsch nach Orientierung, die schlecht zu fassende Frage einerseits als auch das Unbehagen in Teams, der Energieverlust innerhalb von Projekten und Organisationen andererseits sind mir bekannt. Ich leite Sie gerne an, Auswege zu finden.
  4. Der philosophische Dialog ist herrschaftsfrei, so dass das bessere Argument die Führung übernimmt. Wir stellen in unserem Gespräch Argumente zur Diskussion und folgen der Sinnhaftigkeit. Niemand soll sich hinter Autoritäten verstecken, weil er oder sie komplizierte Sätze zitieren kann.
  5. Geboren 1974 in Düsseldorf. Biologie-Studium und Abschluss mit einer biophysikalischen Arbeit über die molekulare Struktur von Viroiden (Diplom 2001). Philosophie-Studium mit Schwerpunkt Theoretische Philosophie, speziell Erkenntnistheorie, Metaphysik und Wissenschaftstheorie. Abschluss mit einer vergleichenden Arbeit über Thomas Hobbes und Baruch Spinoza (Magister 2004).
  6. Umzug nach Berlin 2007 und Tätigkeit im Bereich Unternehmenskommunikation. Weitere Auseinandersetzung mit den Themen Realität, Wahrheit und den sich daraus ergebenden Fragen. Der immer wieder gehörte Ratschlag „Mach’ was damit!“ führte dann parallel zum Aufbau der Philosophischen Praxis. „Eine gute Entscheidung“, denke ich heute. Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gerne.

Angel in Bewegung auf dem Pilatusberg.

1 Bei genauerer Betrachtung setzt Sokrates die Methode selbst nicht so um, wie wir sie heute verstehen, da er sich häufig einfach nur zustimmen lässt. Die Sokratische Methode geht nach heutigem Verständnis den entscheidenden Schritt weiter und lässt ein tatsächliches Gespräch und einen wahren Austausch von Ansichten zu, um durch wohlwollende aber hartnäckige und ehrliche Fragen zu einer Erkenntnis zu kommen.